Der Median sagt wenig ohne Streuung. Große Spannen deuten auf Unsicherheit und potenziell heftige Reaktionen. Notiere deine Basiserwartung, alternative Pfade und klare Handlungsmarker. Prüfe Vorlaufindikatoren, Nowcasts und Saisonalrisiken. Lege fest, wann Nichtstun die beste Option ist. So schützt du dich vor Aktionismus und bejahst die Möglichkeit, dass die erste Zahl dich gezielt nichts tun lässt. Diese Vorbereitung macht aus gefühltem Lärm ein geordnetes, testbares Vorgehen, das du später ehrlich bewerten kannst.
Beginne mit den Kerntabellen, kontrolliere die wichtigsten Unterkomponenten und notiere Überraschungen relativ zu Konsens und eigener Hypothese. Prüfe Revisionen, Basiseffekte und Breite der Bewegung. Lies Fußnoten zu Streiks, Feiertagen und methodischen Änderungen. Wenn zwei Signale widersprechen, zwinge dich zu einer erklärenden Zwischenhypothese statt vorschneller Aktion. Erst wenn die Kernfragen beantwortet sind, beachte die Schlagzeilen. Diese Reihenfolge verhindert Überreaktionen und fördert konsistente, wiederholbare Interpretationspfade, die auch beim nächsten Bericht tragen.
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